Webinar: IBM i Anwendungsmodernisierung

Die Ausgangssituation sieht in den meisten Unternehmen so aus, dass moderne Werkzeuge zur Softwareentwicklung nur bedingt genutzt werden und  die Situation in Zukunft auch nicht wirklich besser. Hinzu kommt noch das Thema Generationskonflikt, denn meistens fehlt in den Unternehmen der junge Nachwuchs, der das Knowhow der reiferen Generation irgendwann mal übernehmen und weiterführen soll.

In genau dieser Situation hat sich Anfang dieses Jahres ein namhaftes Unternehmen an uns gewandt und wir haben hierzu einen Weg in die Zukunft konzipiert und auch bereits erfolgreich umgesetzt.

Der Webcast beschreibt exakt diesen Weg und das Konzept in eine sanfte Umstellung zu WEB 2.0. Der Grundstein dieses Konzeptes fängt mit dem bordeigenen Mitteln mit RDi an. Da SEU seit vielen Jahren der Vergangenheit angehört, wird nun durch den konsequenten Einsatz von RDi in Verbindung mit dem Plugin iSphere auch so gelebt. Weiter geht es aber mit effektive Analyse- und Installationswerkzeuge, die sehr viel Zeit einsparen und gleichzeitig die Qualität der Software erheblich verbessern. Deutlich mehr als 30% der Entwicklungszeit spart man durch unser Change-Management System CMOne ein.

Doch jetzt aber zum Hauptthema dieses WebCasts. Anstelle einer 5250-Terminalemulation setzten wir aus der Profound UI Suite das Produkt Genie ein und haben unsere bestehenden Anwendungen im Browser verfügbar. Danach erstellen wir moderne neue Rich-Displayfiles, die wie gewohnt von einem RPG-Programm gesteuert werden, oder wir konvertieren bestehende 5250 DSPF’s und benutzen die bestehenden Programme weiter. Die Installation aller Objekte und Source übernimmt dabei CMOne.

Dann kommt endlich unsere junge Generation zum Einsatz, denn diese Kollegen bringen bereits viel Wissen rund um das Thema JavaScript mit. Dank Node.js steht dies auf den IBM i Systemen seit Version 7.1  serverseitig zur Verfügung. Über den Node Package Manager werden uns aktuell über 500.000 Anwendungspakete unter JavaScript bereitgestellt, die wir in der PASE-Umgebung auf der IBM i installieren können.

Durch die Integration von Node.js und Profound.js kann die junge Generation jetzt ihre Fähigkeiten in den Unternehmen ausbauen, denn beides lässt sich sehr gut kombinieren.

Die über den Visual Designer erstellten Rich-Display Files, die wir anfangs in einer DDS-beschriebenen Source zur Kompilierung einer DSPF abgelegt haben, speichern wir jetzt im JSON-Format im IFS ab.

Die bestehende RPG-Quelle wird anschließend an den Konverter-Service von Profound.js geschickt und zur JavaScript-Konvertierung analysiert. Bei diesem Prozess kann man auswählen, ob vorhandene Unterroutinen oder Prozeduren ausgelagert, also modularisiert werden sollen. Eine weitere Option erlaubt uns sogar die Erstellung von WEB-Services, die dann anderweitig wiederverwendbar sind.

Die konvertierte Source wird ebenfalls im IFS abgespeichert und kann nun wie ein externes Programm mit Parameterübergabe aus einem nativen Programm aufgerufen werden.

Somit bekommt der Anwender sukzessiv nicht nur eine moderne Oberfläche zur Verfügung, es verändert sich auch der Unterbau in eine zukunftsweisende Struktur. Mit Profound.js wachsen RPG und JavaScript sehr elegant zusammen und neue Funktionen wie z. B. Watson Visual Recognition lassen sich bestens integrieren.

Von unserer Eingangssituation ohne echten Ausblick in die Zukunft haben wir ein klar erkennbares Ziel vor Augen => Weiterentwicklung auf IBM i mit der bestehenden Software, Integration von neuen Technologien und letztendlich die Lösung des Generationskonfliktes.

Unser Kunde ist bereits heute genau dort angekommen und viele andere Kunden planen aktuell diesen technologischen Weg in die Zukunft mit Node.js und Profound.js.